Virtuelle Teilnahme am 3. CyberSicherheitsForum Baden-Württemberg

Pandemiebedingt fand die dritte Veranstaltung ihrer Art per Videoschaltkonferenz statt, der BDK-Landesvorsitzende nahm daran teil.
Jan Alexander - Pixabay

Höhepunkt der Veranstaltung war die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding, eine Kooperationsvereinbarung, zwischen Baden-Württemberg und Israel. Auch dieser Part fand gegen 15 Uhr nur über den Bildschirm statt. Das Innen- und Digitalministerium hatte für die Veranstaltung eine neue Art von Plattform ausgewählt, die neben klassischen Vorträgen per Videoschalte auch ein Tool zum Vernetzen bot. Dabei wurden per Zufallsauslosung Gesprächspartner im Speeddating-Prinzip zugewiesen, ein Ersatz für das sonst vor Ort stattfindende Netzwerken.

Die mehrfach als Wohnzimmerkonferenz betitelte Onlinekonferenz beamte die Teilnehmenden jedoch zunächst in verschiedene Standorte und Themen. Als Hauptredner traten auf:

  • Welche Bedeutung hat Innovation für die Cybersicherheit?, Dr. Haya Shulman, Direktorin Cybersecurity Analytics and Defences des Fraunhofer SIT
  • Wie sichert die Wirtschaft Innovationen?, Lisa Unkelhäußer, Cybersecurity-Expertin bei IBM, Leiterin Security Partnervertrieb DACH
  • Cybersicherheit für Wirtschaft, Bürger und Staat, Roger Halbheer, Chief Security Advisor, Microsoft
  • Kampf um Innovationen: Stehen wir vor dem Cyberwar oder sind wir schon mittendrin?, Dr. Sandro Gaycken, Technikphilosoph und Cyberwar-Experte, Direktor Digital Society Institute ESMT Berlin

Digitalminister Thoms Strobl (CDU) schloss dann mit den Worten: „Die Digitalisierung verändert die Welt“ und „Wir brauchen bei der Cybersicherheit einen Ruck der durch die ganze Gesellschaft und vor allem auch durch die Unternehmen geht.“

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