Wechsel der Hausspitze im Innenministerium

BDK SH zieht Bilanz und schaut nach vorne

Nicht nur der BDK SH wurde vom plötzlichen Wechsel an der Spitze des IM überrascht. Mit Dank und Anerkennung für die Umsetzung einer langjährigen Forderung des BDK, der flächendeckenden Einführung von Kriminaldauerdiensten im Land, resümiert der Berufsverband aller Mitarbeitenden in der Kriminalitätsbekämpfung das Wirken des nunmehr zurückgetretenen Innenministers Hans-Joachim Grote. Der Austausch mit dem Innenministerium erfolgte stets in aller Offenheit und geprägt von gegenseitiger Achtung. So konnte mit der landesweiten Etablierung von Kriminaldauerdiensten ein neuer Standard in der Bürgerorientierung und Professionalisierung umgesetzt werden, ohne dabei außerplanmäßig die äußerst angespannte Belastungssituation der Ermittlungseinheiten der Kripo durch Abzug von Stellen zu verschärfen.

Für die gesundheitliche Genesung begleiten Herrn Grote die besten Wünsche.

Für maßgebliche Herausforderungen – beispielsweise bei der Bekämpfung der Internetkriminalität und aller Formen von Cybercrime sowie der notwendigen Abschöpfung krimineller Gewinne – werden nunmehr durch die Nachfolgerin Sabine Sütterlin-Waack Lösungen gefunden werden müssen, die sich bislang nur sehr zögerlich abzeichneten. Als bisherige Justizministerin dürfte sie hierfür das nötige Problembewusstsein und die besten Ausgangsvoraussetzungen haben.

Der BDK LV SH wünscht Frau Sütterlin-Waack als Innenministerin nicht nur viel Erfolg im neuen Amt, sondern bietet auch seine aktive Beratung und Unterstützung in fachlicher Hinsicht an.

Der Landesvorstand