Rheinland Pfalz

2. Treffen der Ruheständler 2026 in Trier

26.09.2026

Zu einer Reise in die Vergangenheit trafen sich am 23. September Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand in einer der ältesten Städte Deutschlands – denn diesmal ging es in das vor ca. 2.000 Jahren als Augusta Treverorum gegründete Trier.

Nachdem man sich zu einem ersten Plausch in der Kantine der Kriminaldirektion in der Kürenzer Straße getroffen hatte, ging es weiter zur ehemaligen Abteikirche St. Maximin. Dort angekommen trafen die Teilnehmenden auf Kai-Uwe Mahler vom Rheinischen Landesmuseum Trier, der uns fachkundig auf den Weg in die Unterwelt begleitete. Die im 4. Jahrhundert vom heiligen Maximin von Trier gegründete Abtei hat eine bewegte Vergangenheit und gilt als eines der ältesten Klöster Westeuropas. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, beherbergte u.a. ein Benediktiner-Kloster und wurde letztlich zu weltlichen Zwecken umgewandelt. 1995 wurde im ehemaligen Kirchenschiff der Konzertsaal eröffnet, der heute für seine außergewöhnliche Akustik bekannt ist.

Doch unser Ziel war die Welt unter der Kirche, denn unter dieser befinden sich unendlich viele Gräber, die auf bis zu 7 Ebenen übereinander „gestapelt“ das Fundament der Kirche bilden.

Viele Gräber sind noch vollständig erhalten und enthalten zum Teil noch die sterblichen Überreste von Bischöfen und anderen hochgestellten Persönlichkeiten. Dass wir uns in diesen Katakomben die Zeugnisse der Vergangenheit anschauen konnten, verdanken wir unserem ehemaligen Landesvorsitzenden Christian Soulier, der durch seine guten Kontakte zum Landesmuseum diese Besichtigung ermöglichte. Denn üblicherweise ist ein Zugang in die teils sehr engen und niedrigen Räume für die Öffentlichkeit nicht möglich.

Zurück in der Welt von heute ging es zum gemeinsamen Essen und Trinken ins urige Lokal „Von Früh bis Spät“, dem größten Früh-Kölsch Brauhaus außerhalb von Köln.

Hier ließen es sich die RuheständerInnen gut gehen und plauderten gut gelaunt bis in den späten Abend!

Ehrung Manfred Göron für 50 Jahre Mitgliedschaft

 

    

 

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