PKS 2025: Das Legalisierungs-Debakel – Schwarzmarkt-Boom und Todes-Rekord
27.02.2026
Das Grundproblem dieser Gesetzgebung liegt darin, dass hier etwas legalisiert wurde, was für die Mehrzahl der Konsumenten weiterhin nicht legal zu beschaffen ist. Da die Teillegalisierung faktisch auch Cannabis aus illegalen Quellen erfasst, wird der Schwarzmarkt strukturell geschützt statt bekämpft.
„Damit fehlt der Kriminalpolizei nicht nur der Zugriff auf die zahlreichen Konsumenten der Massendroge Cannabis, sondern zugleich das entscheidende Einfallstor für die Aufklärung krimineller Strukturen“, so die Einschätzung des BDK. In diesen Netzwerken wird eben nicht nur Cannabis gehandelt; durch den Wegfall dieser Ermittlungsansätze verliert die Justiz die Spur zu den Hintermännern des gesamten illegalen Drogenhandels.
Rekordwerte bei Sicherstellungen und Drogentoten
Die heute veröffentlichten Daten zeichnen ein klares Bild:
* Cannabis-Rekord: Mit 687,4 Kilogramm wurde die höchste Sicherstellungsmenge seit 1992 registriert.
* Turbo für den Schwarzmarkt: Die illegale Produktion expandiert massiv, was die Rekordzahl von 11.500 sichergestellten Cannabispflanzen verdeutlicht.
* Höchststand bei Todesopfern: 61 Menschen verstarben 2025 an den Folgen von Rauschgiftkonsum – so viele wie noch nie in Sachsen-Anhalt.
* Schwämme bei harten Drogen: Die Sicherstellungsmengen von Kokain stiegen auf 18,9 kg und bei Amphetaminen auf 388,1 kg.
Die Hoffnung, durch die Teillegalisierung den Schwarzmarkt auszutrocknen und die Polizei zu entlasten, hat sich als gefährliche Illusion erwiesen. Stattdessen nutzen kriminelle Strukturen die geschaffenen Freiräume konsequent aus, um ihr gesamtes Portfolio an harten Drogen effizienter zu vertreiben. Das Experiment der Teillegalisierung ist in der polizeilichen Praxis krachend gescheitert.