Aufstellen für die Zeit nach Corona

Es geht. Corona zeigt uns in dieser Krisenzeit verstärkt, wie flexibel im Bereich der Polizei neue Anforderungen gehändelt werden können. Beispiele sind Videokonferenzen, Homeoffice und angepasste Dienstabläufe.
Aufstellen für die Zeit nach Corona

Erstmalig nutzte auch die Fachkommission Chancengleichheit, Frauen- und Familienpolitik notgedrungen das bisher unübliche Medium Videokonferenz als Ersatz für die Tagung. Auf diese Weise war trotzdem direkter Austausch zu bundesweiten Erfahrungswerten möglich.

In Niedersachsen haben LPP und IM schnell mit den bekannten Erlassen reagiert. Zusätzliche VPN-Zugänge wurden für Homeoffice bereitgestellt, um die Infektionsketten zu unterbrechen und dadurch den Schutz der Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Dies diente auch der Entlastung von Kolleginnen und Kollegen, die als Eltern bedingt durch die Schließung von Kindergärten, Krippen und Schulen betroffen waren und noch sind.

Wir müssen aber jetzt schon vorausdenken oder auch wie es treffend heißt, vor die Lage kommen. Es gilt, aus den Erfahrungswerten Schlüsse zu ziehen und Konzepte zu erarbeiten, um die Polizei auf derartige Szenarien einzustellen. Dazu gehören dann auch vollwertige Homeoffice-Arbeitsplätze in der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung sowohl für die Ermittlerinnen und Ermittler als auch für die dort arbeitenden Tarifbeschäftigten.

Hier gilt es auch die Chance zu nutzen, neue Wege zugunsten von Kolleginnen und Kollegen zu beschreiten, die Beruf und Familie zu bewerkstelligen haben. Schließlich hat sich die Polizei Niedersachsen zur Öffnung auch dieses Weges verpflichtet, indem sie 2008 den Weg zur Zertifizierung „berufundfamilie“ beschritt und 2017 das Dauerzertifikat erhalten hat.

Wir werden uns konstruktiv einbringen.


  Der Geschäftsführende Landesvorstand

 

 

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