Gemeinsames Info der Polizeigewerkschaften in der Polizeidirektion Lüneburg

22.06.2017

Die Polizeigewerkschaften in der Polizeidirektion Lüneburg stellen fest, dass die landesweite Personalverteilung nicht sachgerecht ist. Aus allen Polizeiinspektionen in der PD Lüneburg erreichen uns alarmierende Berichte, die die aktuelle Personalsituation unter den Bedingungen einer gestiegenen Belastung als prekär beschreiben:
Gemeinsames Info der Polizeigewerkschaften in der Polizeidirektion Lüneburg

 

 

... die Schichtstärken sind auf ein Minimum heruntergefahren!

... auf Dienststellen mit BSM gibt es keine verlässliche Vorplanung!

... wir fahren nur noch Einsätze. Eine reguläre Streifenfahrt findet nicht mehr statt!

... wir fahren alleine zu Einsätzen. Eigensicherung steht nur auf dem Papier!

... wir verwalten die Straftaten nur noch. Für Ermittlungen ist keine Zeit!

... in den ermittelnden Bereichen steht ausschließlich die tägliche Bewältigung von Sofortsachen im Vordergrund

... wir sind erschöpft. Es gibt keine Erholungsphasen mehr!

Die Resolution der Personalräte der PD Lüneburg mit der Forderung nach einer Überprüfung der Personalverteilung durch ein unabhängiges Wirtschaftsunternehmen unterstützen wir in vollem Umfang.

Es muss ein landesweit einheitliches und nachvollziehbares Personalverteilungsmodell erarbeiten werden, dass sich auch flexibel an die in Zukunft zu erwartenden Aufgabenerweiterungen anpassen lässt.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf jetzt zu handeln!

1. Überprüfung und Anpassung der landesweiten Personalverteilung unter Beteiligung eines unabhängigen Wirtschaftsunternehmens

2. Durchführung einer Organisationsüberprüfung

 

 

Frank Moorstein, DPolG

Torsten Bahlinger, GdP

Jürgen Schubbert BdK 

 

 

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