Mehr “Home- Office” für die Bundespolizei

BDK fordert deutlichen Ausbau – auch nach der Krise!
Mehr “Home- Office” für die Bundespolizei

Berlin, 30.04.20 - Wie schnell und wie flexibel die Bundespolizei agieren kann, hat die Umstellung des Dienstes in der Corona-Krise gezeigt. Gleich mit einer Fülle verschiedener Maßnahmen wurden persönliche Kontakte weitestgehend unterbunden, um den Gesundheitsschutz aller Mitarbeiter*Innen zu gewährleisten.

Ein zentrales Element dabei ist das mobile und sichere Arbeiten im Home-Office. Die Krise hat dabei auch einige Schwächen aufgedeckt wie zu wenig und teilweise ungeeignete Hardware! Hier gilt es dringend nachzulegen. Stationäre IT-Systeme ohne die Möglichkeiten einer Videoschaltkonferenz sind ebenso überholt wie Laptops ohne sichere Datenanbindung an das Intranet.

Der BDK fordert, dass auch nach der Krise vermehrt Mitarbeiter*Innen die Möglichkeit gegeben wird, im Home-Office zu arbeiten.

Wollen wir auch in der Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber sein, kommen wir gar nicht umhin, weit mehr Möglichkeiten für das mobile Arbeiten im Home-Office zu schaffen. Von daher unterstützen wir auch die Vorschläge der Bundesregierung in dieser Richtung.

Nicht nur für die Kinderbetreuung junger Eltern, auch bei der Pflege von Eltern und weiteren Angehörigen ist ein flexibles Arbeiten im Home-Office eine große Erleichterung. Damit würde die Bundespolizei, die ja auch vielfach für Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet wurde, einen großen Schritt in die Zukunft gehen.

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Vielen Jüngeren ist neben guter Bezahlung und interessanter Tätigkeit auch eine gute „Work-Life-Balance“ ein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl. Starre Arbeitszeiten und Anwesenheitspflicht sind in Teilbereichen der BPol, insbesondere im operativen Dienst, zwar unabdingbar, doch eben nicht in allen.