Die Strafbarkeit des Phänomens der „Loverboy-Methode“

14.07.2026

Schriften zum Strafrecht, Bd. 456 (Dissertation); Hoffmann, Alina

Duncker & Humblot, Berlin 2026
ISBN 978-3428195473
brosch., 465 S.
99,90 €



Die sogenannte Loverboy-Methode gehört zu den Kriminalitätsphänomenen, die sich erst erschließen, wenn man Täterstrategie und Opferverhalten gemeinsam betrachtet. In ihrer Dissertation analysiert Alina Hoffmann die Strafbarkeit der Loverboy-Methode in ihren einzelnen Tatphasen, arbeitet mögliche Strafbarkeitslücken heraus und diskutiert Ansätze für eine wirksamere Bekämpfung.

Sie beschreibt den Modus Operandi der Täter, erklärt psychologische Manipulationsmechanismen und veranschaulicht deren Vorgehen anhand authentischer Fallkonstellationen aus der Rechtsprechung. Dadurch wird verständlich, weshalb sich Opfer häufig anders verhalten, als Außenstehende erwarten würden.

Das klingt nach einem Fachbuch? Der Eindruck täuscht nicht. Beim Lesen gerät schnell in den Hintergrund, dass es sich um eine Dissertation handelt – nicht aber, dass hier jemand ein Phänomen beschreibt, das in der kriminalistischen Praxis regelmäßig Fragen aufwirft.


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Strafrecht
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