Baden-Württemberg

Querschnitts- und Serviceaufgaben durch K berücksichtigen

Der BDK BW setzt sich dafür ein, dass die in den letzten rund 20 Jahren bei der Kriminalpolizei verankerten Querschnitts- und Serviceaufgaben in eine Berechnung der Personalverteilung einbezogen wird und diese Berechnung auch erfolgt.

Der Anteil der Beschäftigten, die in den Kriminaldienststellen für Ermittlungen und ermittlungsinitiierende und -begleitende Auswertung zur Verfügung stehen, muss dabei erhöht werden. Dies kann mit einer Erhöhung des Stellenanteils K oder auch einem Sonderprogramm K/Direkteinstiegsprogramm K erzielt werden.
Darüber hinaus sind steigende Bedarfe bei Querschnittsaufgaben und das dafür eingesetzte Personal ebenfalls zu berücksichtigen.

Zuletzt haben die führenden Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten des Landes in ihrer Schrift „Kriminalität und Kriminalitätsbekämpfung 2020“ dargelegt, wie sich die Arbeit der Kripo in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Wir haben in unserer „BDK-Zukunftsoffensive Kriminalpolizei“ 2016 und 2017 bereits darauf hingewiesen, dass Personal sowohl intern im Ermittlungsbereich verlagert wurde, bspw. von OK zu Staatsschutz oder Cybercrime, und dass Themen wie Finanzermittlungen, IT-Beweissicherung oder andere Serviceaufgaben Personal aus den Ermittlungen abgezogen hat. Die Folge sind Halden und Staus, die weder Sachbearbeiter:innen, Staatsanwaltschaften noch Dritte verstehen. Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden.