Auf in ein neues Jahr!

22.01.2026

Nach kurzem Fazit zu den Schwerpunkten der Verbandsarbeit im vergangenen Jahr standen die Herausforderungen dieses Jahres auf dem Programm der Sitzung des Geschäftsführenden Landesvorstandes.

 
In Erinnerung gerufen wurde die Befassung mit dem „Plan für die Kriminalpolizei“, ausformuliert in unserer Zusammenfassung Mitte November: 1) Es gilt, in den kriminalpolizeilichen Aufgabenbereichen wieder stark, schlagkräftig und zukunftsfähig zu werden. Es wird noch viel Energie nötig sein, die aufgeführten Bereiche voranzubringen. Hier wird die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort gebraucht!
 
Aktuell in den Medien sind Streikmaßnahmen im Zusammenhang mit den Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst. Die 2. Verhandlungsrunde in der letzten Woche verlief ergebnislos. Vor der 3. Verhandlungsrunde am 11. und 12. Februar wird es wichtig sein, verstärkt die Bedeutung fairen Lohns im öffentlichen Dienst deutlich zu machen.
 
Diesbezüglich und auch das andere die faire Bezahlung betreffende Thema, die amtsangemessenen Alimentation, wird der Geschäftsführende Landesvorstand die weitere Entwicklung begleiten und wie schon vorletzte Woche berichten. 2)
 
Die vom Landesvorstand eingesetzte Arbeitsgruppe berichtete über die laufenden Vorbereitungen für unseren Landesdelegiertentag am 18./19.06.2026, u. a. steht in  Kürze Bestimmung der Delegierten an. Und auch zum Bundesdelegiertentag vom 11. bis 13.11.2026 laufen die Planungen.
 
Aktuell auch in den Medien ist Kritik an der für Niedersachsen geplanten Änderung des Disziplinarrechts. So soll den Behörden das Recht eingeräumt werden, entgegen bisheriger Rechtslage Mitarbeitende ohne Beteiligung eines Verwaltungsgerichts aus dem Dienst zu entfernen, wenn sie politisch extreme Meinungen vertreten. Eine derartige Entscheidung sollte den Verwaltungsgerichten vorbehalten bleiben – nicht selten wurden bisher Entlassungsvorhaben seitens der Verwaltungsgerichte abgelehnt.  
 

In seinem Bericht ging unser kommissarischer Landesvorsitzender Jörn Memenga auch auf seine Teilnahme an den 20. Berliner Sicherheitsheitsgesprächen des BDK in der ständigen Vertretung des Landes Hamburg in Berlin ein.
 
Im Rahmen dieser Veranstaltung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien über die wachsenden Herausforderungen für die Innere Sicherheit in Deutschland und Europa. Im Zentrum der Diskussion stand dabei die zunehmende Professionalisierung, Internationalisierung und Digitalisierung sicherheitsrelevanter Bedrohungen. Eine Zusammenfassung ist auf der BDK-Webseite nachzulesen 3), der ausführliche Bericht wird in der Ausgabe März/April 2026 unserer Verbandszeitschrift DER KRIMINALIST erscheinen.
 
Für die nächsten Monate zeichnen sich für unseren Landesverband eine ganze Reihe Aufgaben ab, in die auch die Direktionsverbände eingebunden sind.  
 
 
Eine angenehmere Aufgabe befasste sich mit Losglück und wurde gleich erledigt:

Mit Unterstützung des stv. Landesvorsitzenden Stefan Franz zog der stv. Landesgeschäftsführer Martin Hoffmann das entscheidende Los für unsere Werbeaktion Ende letzten Jahres: Das iPad geht in den Direktionsverband Göttingen! Benachrichtigung erfolgt noch.
 
 
Stefan Franz
Stellv. Landesvorsitzender 
 
 
 

1) https://www.bdk.de/der-bdk/was-wir-tun/aktuelles/plan-fuer-die-kriminalpolizei  
2) https://www.bdk.de/der-bdk/was-wir-tun/aktuelles/baustellen   
3) https://www.bdk.de/der-bdk/was-wir-tun/aktuelles/20-berliner-sicherheitsgespraeche-bdk-fordert-verlaessliche-rahmenbedingungen-fuer-eine-handlungsfaehige-innere-sicherheit   

 

 

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Niedersachsen
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