Schutzsysteme bei häuslicher Gewalt – Interviewpartner gesucht
16.03.2026
Nachfolgend wird der Inhalt des Projektes erläutert und angegeben, wie du das Projekt unterstützen kannst.
Das Projekt findet unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Wenzelburger und Dr. Beatriz Carbone der Universität des Saarlandes statt. Im Teilprojekt werden besonders die Erfahrungen von Betroffenen sowie von unterstützenden Akteur*innen berücksichtigt.
„Wir untersuchen wie bei politischen Maßnahmen und institutionellen Praktiken emotionale Dimensionen von Gewalterfahrungen und Schutzbedarfen behandelt und wie Emotionen in Schutzkontexten beschrieben, ausgedrückt und bearbeitet werden. Mit unserem Forschungsprojekt möchten wir zu einer inklusiven und effektiveren Politik beitragen, die sensibel auf die Realitäten von Migrantinnen eingeht und das Vertrauen in Schutzinstitutionen stärkt.
PROTEMO bündelt die Zusammenarbeit von sieben internationalen Institutionen mit dem Ziel, unser Verständnis für die Bedeutung von Emotionen in Zeiten von Krisen und Unsicherheit für die Politikgestaltung zu erweitern. Weitere Informationen zu PROTEMO finden Sie auf unserer Website http://www.protemo.eu/.
Um ein ganzheitliches Bild zu erlangen, beziehen wir verschiedenen Ebenen ein, die bei der Entwicklung und Umsetzung von Politiken und Programmen zur Bereitstellung von Schutzmaßnahmen mitwirken. Wir suchen u.a. nach staatlichen Akteur*innen, die auf Bunde- und Landesebene direkt und indirekt an Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen bei häuslicher Gewalt beteiligt sind. Ihre Perspektiven und Expertise können einen wichtigen Beitrag für unsere Forschung sein.
Wir würden uns freuen bei einem kurzen Telefonat oder Videocall unser Forschungsprojekt vorzustellen und Ihre Möglichkeiten der Teilnahme an der Forschung und unserem Netzwerk genauer zu besprechen. Weitere Informationen zur Teilnahme an einer Gruppendiskussion oder einem Interview (geplant für Ende März und April) finden Sie im anhängenden Flyer.
Wir sind bemüht, möglichst umfassende Perspektiven für unsere Forschung zu erhalten und so einen Beitrag leisten zu können, das Vertrauen in Schutzinstitutionen zu stärken und den Zugang zu Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen zu verbessern. Im Bewusstsein darüber, dass Ihre zeitlichen Ressourcen begrenzt sind, sind wir Ihnen sehr dankbar über eine Rückmeldung. Wir freuen uns auch über weitere Kontakte aus dem BDK, die Expertise oder wichtige Perspektiven teilen können und/oder wenn Sie unsere Anfrage an Ihre Mitglieder weiterleiten.“
Das Ganze findet in Saarbrücken statt. Die Reisekosten dorthin würden durch das Projekt übernommen werden. Als Ansprechpartnerin wurde Janna Fischer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität des Saarlandes mit E-Mail Janna.Fischer@uni-saarland.de und Tel. 0157 51215510 angegeben.
Wurde dein Interesse an der Mitarbeit bzw. der Unterstützung der Forschung geweckt? Wenn ja, dann nimm bitte eigenständig Kontakt zu Janna Fischer auf und beteilige mich gern daran: Daniela Schilling, Sprecherin des Fachbereiches Chancengleichheit, Frauen und Familie.
Als weiteren Ansprechpartner im BDK zu diesem Thema kannst du dich auch an Hans Hülsbeck, Sprecher des Fachbereich Kriminalprävention und Opferschutz wenden.
Vielen Dank für deine Mitarbeit.